Immer der Sonne nach mit den CamperBoys – Camping Italien

15. März 2022

Gastbeitrag zu Camping Italien von Team „Wortreise“ – Josephine und Jannis mit Hündin Joy alias Schnuffi

Weg von Alltag, hin zum großen Glück. Dahin fahren, wo der Wind Dich trägt und die Sonne lacht. Frei sein, frei fühlen; Gedankenfrei. Urlaub von der Alltäglichkeit und all den Sorgen, die uns viel zu oft innerlich verdorren lassen. Die Natur erleben, sich eins fühlen mit ihr – das war uns möglich, und wie dankbar wir noch immer für die vier schönen Tage mit dem Camper von CamperBoys sind. Es waren vier Tage voller Emotionen, die mit den Wörtern Glück und Freiheit wohl am besten zu beschreiben sind.

Campingurlaub: Das Glück, die Freiheit zu haben der Sonne nachzureisen, nicht so wetterabhängig zu sein wie bei einer fest gebuchten Reise an einen fixen Reiseort. Das Glück, jederzeit die Freiheit zu haben umzuplanen und andere Campingplätze und Regionen zu bereisen oder die Länge des Aufenthalts flexibel und spontan anzupassen.

Für Camping muss man natürlich auch der Typ Erwachsene sein, der genau das liebt, mit oder ohne Kinder; ich denke Eigenschaften wie die Liebe zur Spontanität und gleichzeitig gute Organisationsfähigkeiten sind bei dieser Art Reisen sehr hilfreich. Denn wenn man so unterwegs ist, dann kommen tagtäglich Aufgaben auf einen zu wie passende Stell- oder Campingplätze für die Nacht zu organisieren, die Essensplanung im Blick zu behalten, für genügend Wasser an Bord zu sorgen und Aktivitäten zu planen. Das Anreisedatum kann jederzeit spontan variiert werden, nicht zu vergleichen mit einem All-Inclusive Urlaub, bei dem man sich wenig bis gar keine Gedanken über solche Dinge machen muss.

Doch Jannis und ich – wir sind genau solche Menschen, die das Abenteuer suchen und auch im Urlaub ungern nur am Meer liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Wobei wir diesen Teil ebenfalls in unserem Italien-Trip untergebracht haben, dazu aber später mehr. Im Nachhinein hätten wir aufgrund der langen Strecke (wir waren fast 2000km in nur vier Tagen unterwegs) ein paar mehr Tage eingeplant, um an manchen Stationen noch länger verweilen zu können. So haben wir zwei der vier Tage quasi fast nur auf den Straßen im Camper verbracht, aber zum Glück lässt es sich auch auf der Fahrt in diesem wirklich sehr, sehr gut „aushalten“. Nachdem wir die Angebote durchgingen, entschieden wir uns für das Modell „California Ocean“ mittleren Budgets ab 105€ pro Tag und waren damit sehr glücklich.

Du hast Lust auf einen Italien Roadtrip, weißt aber nicht genau wohin oder welche Campingplätze die besten sind? Dann schau Dir den CamperBoys Routenservice an. Wir planen Deinen Roadtrip nach Deinen individuellen Wünschen bis ins kleinste Detail.

Der „California Ocean“

Es fuhr sich super entspannt dank Automatik Schaltung sowie Tempomat und lies sich weich wie Butter beschleunigen. Zudem hat der Camper eine 1a Musik-Anlage, sodass wir ein großes Vergnügen beim Hörbuch-und Musik alias #Carpool Karaoke-Singen dank CarPlay Funktion hatten, die wir gleichzeitig auch für die Navigation nutzten.

Im „California Ocean“ finden bis zu vier erwachsene Personen einen Schlafplatz, zwei oben im elektrischen Aufstelldach und zwei unten auf der aufklappbaren Liegefläche. Es handelt sich wie oben bereits erwähnt um ein Automatik-Auto mit einem Multifunktionslenkrad, Klimaanlage sowie Standheizung, Tempomat und ACC, Navigationssystem, Multimedia mit DAB+ Empfang, Ganzjahresreifen, Parkpilot vorne/hinten, Rückfahrkamera und einer zweiten und dritten Batterie, die ein entspanntes Kampieren ermöglichen. Ausgestattet war unser Camper außerdem mit einem 2-Stellen-Gaskocher, vielen Koch- und Essutensilien, einem Kaffeekocher, einem Spülbecken mit Wassertank (30l) sowie einer Kompressorkühlbox (ca. 42 l), einer Markise mit ausklappbaren Standbeinen (+ Befestigung), einem Campingtisch und zwei Campingstühlen, einer Außendusche, einem Rundum Sichtschutz (gerade nachts zum Verdunkeln super), mehreren Schränken zum Verstauen von Kleidung und Vorräten, einem drehbarem Vordersitz und einem aufklappbaren Innenraumtisch sowie Außensteckdose und Verlängerungskabel und mehreren 230V Steckdosen und 12V USB-Anschlüssen.

Weitere Ausstattungen wie ein SUP-Board, Grill, Fahrradanhänger usw. kann man problemlos dazu buchen. Wir hatten uns für die Hundehaar-Reinigung für 85€ und die Rundum-Versicherung, das „Sorglos-Paket“, entschieden und waren darüber sehr glücklich, da unsere kleine Schnuffi wirklich ziemlich haart und wir bei ausgeliehenen Autos lieber auf Nummer sicher gehen.

Soviel zu unserer Bewertung und Erfahrung mit dem CamperBoys-Camper; kommen wir zum spannenderen Teil, Camping in Italien.

Campingurlaub, Campingplätze und italienischer Sternenhimmel

Erster Stopp: Österreich

Wir waren von Freitag bis Dienstagabend, also 4 Nächte, von Campingplatz zu Campingplatz in Italien unterwegs. Nach einer freundlichen Einweisung in das Auto und all seine Funktionen wurden wir mit ein paar Snacks, Lebensmitteln und Getränken von Partnern begrüßt. Wir hatten also einen guten Start was den Proviant angeht, richtig Einkaufen wollten wir nämlich erst am nächsten Tag gehen. Dann ging es endlich voller Vorfreude los, auf zum Ersten der vier Campingplätze in Italien, die wir zu besuchen planten. Unsere Pläne nach Österreich in die Steiermark zu fahren hatten sich spontan, nach einem Blick in diverse Wetter-Apps, geändert nachdem es dort die nächsten Tagen leider durchgängig regnen sollte – und wir sehnten uns doch so sehr nach ein paar Sonnenstrahlen. Diese sollten wir noch kräftig zu spüren bekommen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Verwandtschaft im Chiemgau, wo wir mit einem unglaublichen Regenbogen begrüßt wurden, ging es noch so lange wir Energie hatten durch Österreich Richtung Italien. Denn unser neues Ziel hieß die wohl bekannteste, romantischste Metropole in Italien: Venedig. Allerdings kamen wir in dieser Nacht nur bis Mitte Österreich, wo wir uns auf einem kostenlosen Campingplatz niederließen, den wir wie die anderen Campingplätze auch über die App „Park4Night“ entdeckt hatten. Was für eine Bergwelt die Region für uns zu bieten hatte, fiel uns in der Dunkelheit gar nicht mehr auf. Umso überwältigter waren wir am nächsten Morgen als wir den Reißverschluss unseres Aufstelldachs öffneten und mit unseren müden Augen die Natur- und Bergkulisse erblickten.

Die genaue Adresse von diesem Campingplatz, auf dem Parkplatz des Restaurants „Auszeit“, wo wir auch unseren Morgen-Kaffee einnahmen, will ich euch natürlich nicht vorenthalten: Obergottesfeld 79, 9751 Sachsenburg, Österreich.

Zweiter Stopp: Lazise

Wir fuhren nach einem kurzen Einkaufs-Stopp nun immer weiter in Richtung Italien. Da es in Venedig an diesem Tag noch gar nicht so sonnig sein sollte, war unser nächster Halt der „Lago di Garda“, zu deutsch der allbekannte wie beliebte Gardasee. Nach einem Strandbesuch inklusive Haare waschen (natürlich nur mit natürlichen Produkten ohne Mikroplastik & Co.) im See mit einem weiteren gigantischen Regenbogen im Hafen von Peschiera del Garda, fanden wir auch hier nicht weit weg in Lazise einen kostenlosen Campingplatz. Leider stellten wir am nächsten Morgen fest, dass zwar der Campingaufenthalt im Auto hier gestattet war, allerdings nicht das Camping (d.h. mit  Stühlen, Tischen usw. davor); dennoch möchte ich euch die Adresse weitergeben, da wir ansonsten sehr zufrieden waren. Es war sehr ruhig, nachts wie auch am Morgen.

Via la Pezza 13-15, 37017 Lazise, Verona, Italien

Dritter Stopp: Caorle

Bevor wir nun endgültig Richtung Venedig fuhren, machten wir nach dem Frühstück noch einen Stopp in der „Romeo und Julia“-Stadt Verona, wo wir einige Stunden durch die Stadt schlenderten, Eis aßen (der Preis konnte sich sehen lassen) und die beeindruckende Architektur, wie zum Beispiel die „Arena di Verona“ bestaunten.

Bevor wir zu unserem nächsten Camping-Stellplatz nahe Venedig fuhren, um die Stadt am nächsten Tag zu besichtigen, pausierten wir noch einmal für unser Abendessen. Castelfranco Veneto hieß der hübsche, kleine Ort, wo wir kurzerhand am Straßenrand in unserem CamperBoys Camper unser Abendessen zubereiteten, aßen und anschließend einen schönen Verdauungsspaziergang durch den Ortskern, der von einer prächtigen Burg umschlossen war, machten. Wie unglaublich praktisch es doch war an jedem denkbaren Ort in einem fremden Land jederzeit Selbstversorger zu sein.

Spät nachts kamen wir an unserem absolut liebsten Stellplatz an: Caorle, nahe Venedig (Genaue Adresse: Strada Provinciale Portogruaro Brussa, 51,30021 Caorle VE, Venedig, Italien). Bevor wir müde in unser aufklappbares Dach-Bett wanderten, nahmen wir noch unter einem Sternenhimmel, wie er magischer kaum hätte sein könnte, einen Drink ein. Bei wundervollen Gesprächen ließen wir so einen weiteren ereignisreichen Tag in Italien ausklingen.

Vierter Stopp: Mestre bei Venedig

Am nächsten Morgen frühstückten wir erst einmal üppig und starteten zum ersten Mal ganz gemütlich ohne einen Funken von Eile in den Tag. Heute hatten wir keine große Distanz zu unserem Ziel mehr vor uns, denn Verona war nicht weit weg von unserem Platz.

Zuerst ging es aber sowieso an den nur ein paar Meter entfernten Naturstrand „Brussa“, wo wir die so ersehnten warmen Sonnenstrahlen diesmal so richtig zu spüren bekamen. Gerade Schnuffi schwitze wirklich sehr, hatte sich aber nach einer Weile daran gewöhnt und tobte wie immer wild und glücklich umher mit ihrer Spielzeug-Karotte.

So verbrachten wir einen schönen, entspannten Tag am Strand und waren so richtig im Camping-Genuss angekommen. Gegen Abend als es dann etwas kühler wurde, machten wir uns schließlich auf nach Venedig. Den CamperBoys Camper parkten wir noch vor der Stadt, in der „Vorstadt“ Mestre und machten uns die letzten Kilometer mit dem Zug übers Wasser (1,50€ pro Fahrt/Person für 10 Minuten Fahrtzeit, sehr zu empfehlen!) in die Stadt Venedig und genossen bis spät in die Nacht das Ambiente.

Da unser Campingurlaub sich dem Ende näherte und eine lange Heimreise am nächsten Tag für uns anstand, fuhren wir in dieser Nacht noch abwechselnd bis nach Südtirol, Italien. Genauer an den Lago di Caldonazzo, wo wir (es klingt gruseliger als es war) auf dem von allen Campingplätzen wohl interessantesten, einem Friedhofsparkplatz auf einer Berganhöhe die letzte Nacht im Camper verbrachten. Der Blick auf die Landschaft, besonders die Berge am nächsten Morgen war atemberaubend. (Genaue Adresse: 38050 Calceranica al Lago, Autonomous Province of Trento, Italien). Belohnen können sich Reisende außerdem mit einem morgendlichem Süßwasserbad im türkis-blauem See, der von der Sonne angestrahlt wird und so ganz zauberhaft glitzert.

Nun traten wir unsere Heimreise an – und wurden vor Ort in Bayern – na klar! – ebenfalls mit Sonnenschein begrüßt. Ich sag’s ja: mit unserem CamperBoys Camper sind wir wirklich IMMER der Sonne nachgefahren, bis zum Schluss, als wir ganz wehmütig unseren neuen Freund wieder abgeben mussten. Wir hoffen das war nicht unser letzter Campingurlaub mit CamperBoys und wir können unsere Freundschaft bald wieder auffrischen mit unserem Schätzchen!