Camping Norwegen – Tipps für Deinen Roadtrip

20. Dezember 2022

Dein Traum ist es bis zum NordKap zu fahren? Ein Elch in freier Wildbahn sehen? Oder Nordlichter jagen? Dann heißt es jetzt für Dich Camper mieten und los geht’s Richtung Norwegen. Das wundervolle Norwegen ist das perfekte Camping-Paradies für Wohnmobile und Camper. Warum? Ganz einfach Norwegen bietet eine atemberaubende Natur, Fjorde und Gletscher. Alle Freunde für jegliche Aktivitäten unter freiem Himmel, kommen hier auf Ihre Kosten. Vor allem weil Du mit Deinem Wohnmobil überall Dein Lager aufschlagen darfst. Wildcamping ist in Norwegen dank des Jedermannsrecht erlaubt. Auch an Campingplätzen fehlt es nicht in Norwegen. Wir klären wichtige Fragen, was Du bei Deinem Roadtrip in Norwegen alles beachten solltest.

Mit dem Camper nach Norwegen

Viele Wegen führen nach Norwegen. Entweder nimmst Du die Fähre oder reist über den Landweg über Dänemark und Schweden. Wir verraten Dir welche die schnellste und günstigste Möglichkeit ist:

per Fähre ab Deutschland

Wenn Du von Deutschland startest, solltest Du als erstes Ziel Kiel haben. Dort fährt täglich eine Fähre Richtung Norwegen. Die Überfahrt dauert knapp zwanzig Stunden und ist auch leider nicht ganz günstig. Du musst mit ca. 484 € für eine einfache Fahrt rechnen. Im Preis enthalten ist eine Innenkabine zum Übernachten an Bord. Die Fährfahrt ist vergleichbar mit einer kleinen Kreuzfahrt. An Bord gibt es mehrere Restaurant und sogar einen Spa-Bereich.

Vorteil hierbei ist, Du kommst ausgeruht am nächsten Morgen in Oslo an und kannst in Norwegen direkt mit Deinem Roadtrip starten. Außerdem sparst Du dir Spritkosten und eventuell Übernachtungskosten.

per Fähre ab Dänemark

Keine Lust auf Kreuzfahrt-Flair? Die schnellere und deutlich günstigere Variante ist die Fährverbindung ab Dänemark. Preise für eine einfache Strecke liegen hier bei ca. 134 € (abhängig von Saison und Fahrzeuggröße). Die Fahrzeit schwankt zwischen 2 Stunden und 10 Stunden. Je nachdem wo in Norwegen Du ankommen möchtest.

 

Alternativ könntest Du auch Südschweden mit der Fähre ansteuern, sowohl von Deutschland aus als auch von Dänemark. Von Schweden sind es bis zur norwegischen Grenze nur noch knapp 5 Stunden Fahrt mit dem Auto.

über Dänemark per Landweg

Wenn Du viel Zeit hast, empfehlen wir Dir ganz klar den Landweg über Dänemark und Schweden. Aber selbst wenn Du ab Hamburg startest, liegen rund 950 Kilometer Fahrt vor Dir bis nach Oslo. Dafür kannst Du aber die anderen skandinavischen Länder und ihre Landschaft erkunden. Tipps hierfür kannst Du ebenfalls bei uns nachlesen: Camping in Dänemark und Rundreise Schweden.

Achtung: Plane hierbei Kosten für Maut ein. Auf dem Weg mit dem Camper nach Norwegen musst Du zwei Brücken überqueren, die kostenpflichtig sind.

Auf der Suche nach Polarlichtern

Für viele stehen Nordlichter ganz oben auf der Bucket List. Wenn Du im Herbst- und Wintermonaten nach Norwegen fährst, hast Du die besten Chancen die grün schimmernden Lichter zu sehen. Die vielen Inseln, tiefen Fjorde und steilen Bergen Norwegens bieten dazu die perfekte Kulisse. Top Spots für Nordlichter sind Alta, Tromsø, die Lyngenfjord Region, das Nordkapp, Varanger, Bodø. Hier findest Du sogar eine Nordlicht-Vorhersage.

 

Lohnt sich die weite Fahrt bis zum NordKap auf sich zu nehmen? Eine viel diskutierte Frage. Der fast nördlichste Punkt Europas zieht jährlich etwas 200.000 Besucher an. Hier trifft der Atlantik auf die Arktis. Im Sommer zur Mitternachtssonne, lohnt sich die Reise sehr. Besonders spektakulär ist es  jedoch nicht, an der berühmtesten Weltkugel zu stehen. Aber was das Camping oft ausmacht: Der Weg ist das Ziel! Und die Strecke mit ihrer wunderschönen Natur lohnt sich definitiv!

Unsere Highlights an tollen Campingplätzen

Skandinavien bietet perfekte Vorraussetzungen, um mit dem Wohnmobil zu reisen. Abgesehen davon das Wildcamping erlaubt ist, hast Du die Qual der Wahl auf welchem der knapp 1000 Stellplätze Du dein Camp aufzuschlagen möchtest. Selbst in der Hauptsaison (Juni-August) musst Du in der Regel nicht vorab reservieren. Im Zweifel fährst Du einfach zum nächsten Campingplatz. Im Winter solltest Du aber vorher prüfen, welche Einrichtung noch geöffnet hat. Wir haben eine Übersicht für Dich, der beliebtesten Campingplätze für Deinen Campingurlaub.

Lillehammer Camping - Ostnorwegen

Am größten See Norwegens, dem Mjøsa-See liegt der Campingplatz Lillehammer. In den Regionen rund um den Campingplatz lässt sich viel ausprobieren, wie zum Beispiel Mountainbiken in Hafjell, Angeln am See oder Rafting im Fluss Sjoa. Der Ort ist ein Wintersportparadies. Kein Wunder, dass hier die Olympischen Winterspiele veranstaltet wurden. Auch Die Innenstadt Lillehammer überzeugt mit Kunstgeschichte, Architektur und Museen.

Sandvika Fjord & Sjøhus Camping - Nordnorwegen

Bei Kabelvåg auf den Lofoten-Inseln befindet sich der Campingplatz Sjøhus Camping. Der Campingplatz befindet sich in der Nähe einer wunderschönen Bucht. Die Gegend kannst Du wunderbar mit Deinem Camper erkunden, unter anderem charmante Fischerdörfer wie Henningsvaer und Nusfjord. Wenn Du abseits der Touristenpfade dich bewegen möchtest, fahr am besten in den Norden nach Vesterålen.

Moysand Familien-Camping - Südnorwegen

Camping in Norwegen mit der ganzen Familie in Grimstad. Das ist einer von vielen Orten, wo Du mit Deinem Wohnmobil direkt in der Nähe vom Strand übernachten kannst. Die Küste läd ein zum Spazieren oder Radeln. Erkunde außerdem die charmante, weiß gestrichene Stadt Grimstad oder die Region voller wunderschöner Inseln und Inselchen.

Fazit

Es gibt so viel zu sehen in Norwegen und egal wie lange Du Zeit hast, nimm Dir nicht zu viel vor, sondern konzentrier Dich auf eine Region oder ein bestimmtes Gebiet. Je nachdem von wo Du deine Anreise nach Norwegen startest empfehlen wir Dir den Süden des Landes. Hast Du länger als zwei Wochen Zeit lohnt es sich bis hoch in den Norden zu reisen. Das Land hat so viele Möglichkeiten und die Liste an tollen Orten ist lang. Für Naturliebhaber ist Norwegen auf jeden Fall ein Muss!