Vreni

Vreni ist mittlerweile geübt im Kochen im Campingurlaub. Dosenravioli war gestern! Es muss mindestens so gut schmecken wie zuhause.

Camping Kitchen Hacks

Morgens unter freiem Himmel frühstücken, abends vor dem Camper grillen: Das gemeinsame Essen im Campingurlaub ist etwas Besonderes. Der Spaß endet, wenn Lebensmittel verderben oder Ratten und Insekten angelockt werden. Wir haben für euch gesammelt, was ihr im Camper unbedingt dabei haben solltet und wie ihr eure Lebensmittel am besten lagert.
Das braucht eine Campingküche
Unsere Camper sind bereits ausgestattet mit:

– Integrierter Gaskocher mit zwei Flammen
– Portabler Gaskocher mit einer Flamme
– Spülbecken mit 30 Liter Wassertank
– Kühlbox mit über 40 Liter Fassungsvermögen
– Zwei Kochtöpfe und eine Pfanne inkl. Deckel und Kochbesteck
– Geschirr und Besteck für vier Personen
– Nudelsieb, Topfuntersetzer, Salatschüssel & -besteck
– Schneideauflage und scharfes Messer​
– Käsereibe, Schere, Korkenzieher, Gemüseschäler
– Bialetti Espressokocher
– Müllsäcke, Spülmittel und Bürste
– Schwamm und Geschirrtuch
– Gewürzsteuer

Zusätzlich einpacken solltet ihr:

– Streichhölzer oder Feuerzeug
– Grill und Grillbesteck
– Grillkohle und Grillanzünder
– Dosenöffner
– Küchenpapier
VW-Bus-München-Geschirr
Lebensmittel Basics
Und welche Lebensmittel eignen sich nun am besten zum Campen? Es gibt so ein paar Basics, die erfahrenere Camper immer dabei haben.

– Öl zum Kochen und für Salate
– Essig
– Gewürze und getrocknete Kräuter
– Pasta
– Couscous (muss nur aufgegossen werden)
– Haferflocken (z.B. für Porridge)
– Reis
– Tomatensoße
– Tomatenmark
– Pesto
– Gemüsebrühe
– Brotaufstrich herzhaft und süß
– Müsli
– Senf
– Zwiebeln
– Knoblauch
– Kaffee und Tee

Und natürlich: Wasser
Besonders, wenn man in Gegenden unterwegs ist, in denen die tägliche Wasserversorgung nicht 100%ig sicher ist, sollte man immer genug dabei haben. Lieber zu viel, als zu wenig! Denn auch Kochen, Spülen oder Waschen verbrauchen viel Wasser. Neben unserem 30 l Tank könnt ihr bei längeren Trips ohne gesicherte Wasserversorgung noch einen Kanister einpacken. Daraus könnt ihr euch auch etwas in Flaschen abfüllen für Ausflüge. Kanister und Abfüllschlauch sollten aber unbedingt lebensmittelecht sein!
Wer Wasser aus Flüssen oder Seen verwenden will, sollte es vorher abkochen, da Bakterien vor allem in der freien Natur kein Spaß sind. In Outdoor-Geschäften gibt es auch spezielle Tabletten, die das Wasser von Keimen befreien. Allerdings schmeckt das Wasser danach nicht mehr besonders.
VW-Bus-München-Kochequipment
Kühlen ja oder nein?
Lebensmittel sind auf Campingtrips immer eine kleine Herausforderung. Sonne, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen im Freien können schnell dafür sorgen, dass die Nahrung noch vor Ablaufdatum das Zeitliche segnet. Besonders tierische Produkte, wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte verderben ohne Kühlung schnell. Diese sollten in jedem Fall gekühlt und innerhalb von wenigen Tagen verzehrt werden. Achtet auch darauf, dass die Kühlkette nicht oder nur minimal unterbrochen wird. Also schnell vom Supermarkt in den Camperkühlschrank transportieren. Auch Eier sind beim Camping eher unpraktisch, außer ihr kocht sie vorher zuhause. Hart gekocht lassen sich Eier einige Tage auch ohne Kühlung lagern. Und Fisch? Wer sich mit einer Angel zur frischen Nahrungsbeschaffung aufmachen will, sollte unbedingt einen Anglerschein vorweisen können und sich gegebenenfalls eine Genehmigung besorgt haben, da man ansonsten schnell hohe Gebühren zahlen kann.

Besonders getrocknetes Essen oder solches, das man nur mit Wasser zubereiten kann, kommt ohne Probleme ohne Kühlung aus und ist damit perfekt fürs Campen:

– getrocknete Früchte
– Nüsse
– Müsli- und Energyriegel
– getrocknete Tomaten, Pilze, etc.
– Instantsuppen
– Hartkäse
– Salami, Beef Jerky, etc.
– Konserven wie Bohnen, Linsen, Ravioli etc.
– Cracker und trockene Kekse

Auch Obst und Gemüse braucht in der Regel keine Kühlung. Achtet schon beim Kauf darauf, dass ihr kein angeschlagenes Obst oder Gemüse kauft oder esst das zeitnah auf.
VW-Bus-Kochequipment
Special-Lebensmittel-Tipps
  • Brot: Besonders lange hält sich Brot unaufgeschnitten in einer Papiertpüte und dann samt Tüte in ein Geschirrtuch gewickelt. So bleibt es mehrere Tage frisch, ohne matschig oder hart zu werden.

  • Salat hält sich länger, wenn ihr ihn in ein feuchtes Küchenpapier einwickelt.

  • Räuchertofu als Brotbelag anstelle von schnell verderblicher Wurst (gibt es z.B. bei dm oder Alnatura auch als Variante, die nicht gekühlt werden muss. Einfach im Laden nachfragen), ein Klecks Senf drauf und fertig ist das perfekte Sandwich!

  • Sojaschnetzel eignen sich super für Saucengerichte als unverderblicher Ersatz für Frischfleisch. Sie sind im Rohzustand trocken und werden mit Wasser aufgegossen. Es gibt sie in grob (z.B. für Geschnetzeltes) oder fein als Granulat (z.B. für Bolognese anstelle von schnell verderblichem Hackfleisch)
  • VW-Bus-Kaffeetassen
    Aufbewahrung und Schutz vor Tieren
    Besonders Mäuse und andere Nagetiere sind in manchen Gebieten eine echte Plage. Deshalb achtet darauf, dass alles sicher luftdicht verstaut ist. In vielen Gegenden muss man auch mit anderen Tieren wie Füchsen oder in nördlichen Ländern sogar Bären rechnen, weshalb man Lebensmittel niemals draußen (beispielsweise im Zelt) aufbewahren sollte. Denn sie alle haben eine hervorragende Nase. Lagert Essen am besten bei euch im Camper oder einige Meter entfernt in einer festen, gut verschlossenen Box. Die sicherste Variante (vor allem in nördlichen Gebieten, in denen Bären unterwegs sind) ist, die Lebensmittel in einem Rucksack an einen Baum aufzuhängen.

    Und jetzt ab an den Gaskocher - Lasst es euch schmecken!

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